Biographie


Jan Hegenberg auf RTL 2 (2007)

Die Berliner Zeitung nennt ihn “in der Szene wahrscheinlich bekannter als Britney Spears”, die PC Action vergleicht ihn mit “Robbie Williams”, bescheinigt Jan “Stil” und Authentizität, die GameStar Songs mit “Kultstatus”. Musikkritiker Henrik Dürer zieht in den Kieler Nachrichten Vergleiche zu den “bots”, Liedermacher Bernd Begemann, den “Ärzten” und “Pohlmann”. RTL 2 nennt Jan sogar den „erfolgreichsten Künstler der freien Musikszene“. Klar ist: Hegenberg rockt die Szene – von den größten LAN-Partys, über die Roleplay Convention Germany, bis zur Gamescom mit fast als 250.000 Besuchern. Seine Songs dudeln mittlerweile auf zehntausenden PCs und mp3-Playern und begonnen hat alles dort, wo die Musikindustrie schon ihr Ende sah: im Internet!

Zum Spaß produziert Jan für Gamer-Freunde „GPFsuckt“, stellt den Clan-Song auf seine Homepage. Kurze Zeit später bricht die Seite unter dem Nachfragedruck zusammen. Angespornt vom ersten Erfolg schreibt Jan weitere Lieder über PC-Zocker und das Leben. Auch diese Stücke mausern sich innerhalb weniger Wochen durch Mund zu Mund Propaganda zu Szene-Hymnen. Erste Konzertanfragen. Erste Fans. Erste Balladen, Rock- und Pop-Songs. LEVICOM als Mainsponsor folgen weitere Partner, bei Fans klingeln Handys mit den Melodien der Hegenberg-Hymnen, das Gästebuch von Jans Website zeigt zwischenzeitlich mehr Einträge als das von RTL-„Superstar“ Alexander Klaws, Fan-Clubs werden gegründet, Jan wird Schirmherr eines gemeinnützigen Vereins, der mit den Einnahmen von LAN-Partys PCs für Schulen kauft. big FM, Deutschlands größter Jugendsender, nimmt Jan als Muntermacher der „Knallwach-WM 2005“ mit auf Tour.

Jan geht ins Studio, produziert sein erstes Album namens “DEMOtape”. Der Clou: Das Debüt erscheint als DVD-Beilage der Zeitschrift “PC Action”. Diese bislang einmalige Idee beschert Jan auf einen Schlag ein Publikum von 500.000 potentiellen Fans und ein deutschlandweites Presseecho. Trotz der kostenlosen Album-Schwemme mausert sich die anschließend nachgepresste Scheibe zum Verkaufsschlager. Einen Plattenvertrag schlägt der Musiker allerdings aus: „Läuft doch auch so!“

Stimmt! Die erfreuliche Bilanz bislang: Mehr als 4.000.000 Song-Downloads (Musiktauschbörsen und Last.fm nicht mitgerechnet), viele tausend verkaufte Fan-Shirts, Familienzuwachs durch Atari als Partner, bis zu 150.000 Google-Treffer (Stand: 07.08.08) zum Suchbegriff “Jan Hegenberg”, Top 20 der offiziellen Apple iTunes-Charts der meistabonnierten Podcasts für Jans “Gamerpod”, der schließlich sogar wöchentlich bei Radio Galaxy, Bayerns einzigem Jugendsender, ausgestrahlt wird und das zweite Album “Gamer sind geil!” bricht Verkaufsrekorde. Das dritte Album bringt erstmals auch Songs der Band BAM!, die Jans Fans bereits von den zahlreichen gemeinsamen Auftritten kennen.

Bei Youtube werden inzwischen über 3.000 Fan-Videos mit rund 30.000.000 Millionen Aufrufen gelistet. ‘Gastauftritte’ als Synchronsprecher im PC-Spiel “Das Schwarze Auge: Drakensang” steigern die Popularität zusätzlich. Last.fm listet inzwischen rund 30.000 Listener und mehr als 1.000.000 Plays. Bisheriger Höhepunkt: Ende 2008 sichert sich Media Markt die Exklusivrechte für Hegenbergs “Schlachtenlaerm”-Compilation. Das nächste Album “UNtOT auf Urlaub” bricht erneut Vorbestellungsrekorde.

Und was sagt Jan Hegenberg selbst zu seiner ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte? “Musik hat eben auch im Internet eine Zukunft!”. Recht hat er. Trotzdem geht er natürlich auch weiterhin auf Tour, denn „nichts kann den persönlichen Kontakt zu den Fans ersetzen“.

Weitere Infos:
Jan Hegenberg bei Wikipedia
Jan Hegenberg bei Last.fm
Fanvideos bei YouTube